Bologna bleibt erstklassig

Dem früheren Schweizer Internationalen Blerim Dzemaili glückt mit dem FC Bologna der Klassenerhalt.

Dank einem 3:3-Remis bei Lazio Rom kann das Team des ehemaligen Lazio-Stars Sinisa Mihajlovic entspannt in den letzten Spieltag der Serie A gehen. Der Vorsprung auf den 18. Rang beträgt nach 37. absolvierten Runden vier Zähler.

Bologna durchlebte in Rom eine Gefühlsachterbahn mit gutem Ausgang. Einen frühen Rückstand aus der 14. Minute korrigierten die Gäste mit einem Doppelschlag durch Andrea Poli und Mattia Destro (50./51.) nach der Pause. Allerdings brachte auch Bologna den Vorsprung nicht über die Zeit. Ein erstes Mal kam Lazio nach einer Stunde durch Bastos zum Ausgleich, den erneuten Bologna-Führungstreffer durch Riccardo Orsolini (63.) glich der serbische Nationalspieler Sergej Milinkovic-Savic zehn Minuten vor Schluss aus.

Lazio Rom – Bologna 3:3 (1:0). – 18’000 Zuschauer. – Tore: 14. Correa 1:0. 50. Poli 1:1. 51. Destro 1:2. 59. Bastos 2:2. 64. Orsolini 2:3. 80. Milinkovic-Savic 3:3. – Bemerkung: Bologna mit Dzemaili (ab 80.).

Rangliste: 1. Juventus Turin 37/90 (70:28). 2. Napoli 37/79 (72:33). 3. Atalanta Bergamo 37/66 (74:45). 4. Inter Mailand 37/66 (55:32). 5. AC Milan 37/65 (52:34). 6. AS Roma 37/63 (64:47). 7. Torino 37/60 (49:36). 8. Lazio Rom 37/59 (55:43). 9. Sampdoria Genua 37/50 (58:51). 10. Sassuolo 37/43 (52:57). 11. SPAL Ferrara 37/42 (42:53). 12. Bologna 37/41 (45:54). 13. Cagliari 37/41 (35:52). 14. Parma 37/41 (40:59). 15. Fiorentina 37/40 (47:45). 16. Udinese 37/40 (37:52). 17. Empoli 37/38 (50:68). 18. Genoa 37/37 (39:57). 19. Frosinone 37/24 (29:69). 20. Chievo Verona 37/16 (25:75). (sda)


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Klose verlängert bei Aufsteiger Norwich

Timm Klose setzt seine Karriere in England fort. Der 31-jährige Verteidiger verlängert seinen Vertrag bei Norwich City um drei Jahre bis 2022.

Klose war 2016 von Wolfsburg in den Osten Englands gewechselt, musste mit Norwich allerdings nach nur einer halben Saison den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

Die „Canaries“, die in dieser Saison den Championship-Titel errangen, kehren nach drei Jahren in die Premier League zurück. „Ich freue mich, nächste Saison Premier League zu spielen, was auch einer der Gründe für die Vertragsverlängerung war“, liess sich Klose zitieren. Zudem fühle er sich in der 190’000 Einwohner fassenden Universitätsstadt so heimisch wie in der Schweiz.

Mit der Vertragsverlängerung zerschlug Klose auch die Spekulationen um eine mögliche Rückkehr in die Schweiz. Der 17-fache Schweizer Internationale war mit einem möglichen Wechsel zum FC Basel in Verbindung gebracht worden. (sda)


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Vom Underdog-Coach zum Nationaltrainer

Steve Clarke ist neuer schottischer Nationaltrainer. Der 55-Jährige tritt die Nachfolge des vor einem Monat entlassenen Alex McLeish an.

Clarke hatte zuletzt den heimischen Liga-Underdog Kilmarnock zum 5. und 3. Rang in der Meisterschaft geführt.

Clarke, der als Aktiver zwischen 1987 und 1998 rund 400 Spiele für Chelsea bestritt, räumt damit seinen Posten beim rund 30 km ausserhalb von Glasgow beheimateten Verein, der 1965 zum bislang einzigen einmal Meister wurde. Clarke war in früheren Jahren als Assistent unter José Mourinho bei Chelsea, unter Kenny Dalglish in Liverpool oder unter Ruud Gullit in Newcastle tätig.

Schottland war im März mit einer Niederlage (0:3 in Kasachstan) und einem Sieg (2:0 in San Marino) in die EM-Qualifikation gestartet. (sda/ap)


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Tim Walter wird Trainer beim VfB Stuttgart

Drei Tage vor dem Hinspiel in der Barrage gegen Union Berlin verpflichtet der Bundesliga-Drittletzte VfB Stuttgart den Trainer für die neue Saison verpflichtet.

Vom Zweitligisten Holstein Kiel kommt der 43-jährige Tim Walter. Dieser wird Nachfolger von Nico Willig, der als Interimscoach den direkten Abstieg verhinderte und immerhin die Barrage erreichte. Die Saison hatten die Schwaben mit Tayfun Korkut begonnen, der im Herbst durch Markus Weinzierl ersetzt wurde. (sda/dpa)


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Tim Walter wird neuer VfB-Trainer

Drei Tage vor dem Hinspiel in der Barrage gegen Union Berlin verpflichtete der Bundesliga-Drittletzte VfB Stuttgart den Trainer für die neue Saison. Vom Zweitligisten Holstein Kiel kommt Tim Walter.

Der 43-jährige Tim Walter wird Nachfolger von Nico Willig, der als Interimscoach den direkten Abstieg verhinderte und immerhin die Barrage erreichte. Die Saison hatten die Schwaben mit Tayfun Korkut begonnen, der im Herbst durch Markus Weinzierl ersetzt wurde. (sda)


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Atalanta nahe an der Champions League

Mit dem 1:1 gegen Meister Juventus Turin rückt Atalanta Bergamo in der Serie A auf Platz 3 vor.

Atalanta Bergamo hat in der Serie A einen grossen Schritt in Richtung Champions League getan. Das Team mit dem Schweizer Remo Freuler holte bei Meister Juventus Turin ein 1:1 und kann am letzten Spieltag die Top-4-Klassierung mit einem Sieg im „Heimspiel“ gegen Sassuolo verteidigen. Wegen des Stadionumbaus in Bergamo findet die Partie in Reggio nell’Emilia statt, im Heimstadion von Sassuolo.

Atalanta Bergamo stand in Turin sogar nahe am Sieg. Bis in die Schlussphase verteidigte das Überraschungsteam den Führungstreffer von Josip Ilicic (33.). Erst zehn Minuten vor dem Ende schoss der eingewechselte Mario Mandzukic aus spitzem Winkel und nach einem Torhüterfehler das 1:1.

Juventus Turin spielt in diesen Wochen eine schwache Rolle. Seit die Serienmeister als Titelverteidiger feststehen, haben sie kein Spiel mehr gewonnen und in vier Partien gegen Teams, die noch um die Europacup-Plätze kämpfen, bloss drei Punkte geholt. Zuvor hatten sie in 33 Runden nur fünf Mal nicht gesiegt.

Im Kampf um die letzten beiden Champions-League-Plätze zittert nun auch wieder Inter Mailand. Nach dem 1:4 in Neapel brauchen die Mailänder im letzten Spiel zuhause gegen das vom Abstieg bedrohte Empoli einen Sieg, um den fünftklassierten Stadtrivalen Milan (2:0 gegen Frosinone) mit Sicherheit auf Distanz zu halten.

Telegramme:

Milan – Frosinone 2:0 (0:0). – 61’765 Zuschauer. – Tore: 57. Piatek 1:0. 66. Suso 2:0. – Bemerkungen: Milan mit Rodriguez. 49. Donnarumma (Milan) wehrt Foulpenalty von Ciano ab.

Juventus Turin – Atalanta Bergamo 1:1 (0:1). – 40’000 Zuschauer. – Tore: 33. Ilicic 0:1. 80. Mandzukic 1:1. – Bemerkungen: Atalanta Bergamo mit Freuler. 92. Rote Karte gegen Bernardeschi (Juventus Turin).

Napoli – Inter Mailand 4:1 (1:0). – 35’000 Zuschauer. – Tore: 16. Zielinski 1:0. 61. Mertens 2:0. 71. Fabian Ruiz 3:0. 79. Fabian Ruiz 4:0. 81. Icardi (Foulpenalty) 4:1.

Die weiteren Resultate vom Sonntag: Chievo Verona – Sampdoria Genua 0:0. Empoli – Torino 4:1. Parma – Fiorentina 1:0.

Rangliste:

1. Juventus Turin 37/90 (70:28). 2. Napoli 37/79 (72:33). 3. Atalanta Bergamo 37/66 (74:45). 4. Inter Mailand 37/66 (55:32). 5. AC Milan 37/65 (52:34). 6. AS Roma 37/63 (64:47). 7. Torino 37/60 (49:36). 8. Lazio Rom 36/58 (52:40). 9. Sampdoria Genua 37/50 (58:51). 10. Sassuolo 37/43 (52:57). 11. SPAL Ferrara 37/42 (42:53). 12. Parma 37/41 (40:59). 13. Cagliari 37/41 (35:52). 14. Bologna 36/40 (42:51). 15. Fiorentina 37/40 (47:45). 16. Udinese 37/40 (37:52). 17. Empoli 37/38 (50:68). 18. Genoa 37/37 (39:57). 19. Frosinone 37/24 (29:69). 20. Chievo Verona 37/16 (25:75). (sda)


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Galatasaray verteidigt Titel erfolgreich

Galatasaray Istanbul ist zum 22. Mal türkischer Meister. Das Team von Trainer Fatih Terim verteidigt den Titel dank dem 2:1 im Spitzenspiel gegen den zweitklassierten Stadtrivalen Basaksehir.

Zum Kader von Galatasaray gehört auch der Schweizer Internationale Eren Derdiyok, der allerdings seit der Winterpause nicht mehr zum Einsatz gekommen ist. In der Vorrunde hatte der Basler in 13 Spielen sieben Tore erzielt.

Bei Basaksehir stand Gökhan Inler gegen Galatasaray in der Startformation. Es war erst der elfte Einsatz in dieser Meisterschaft für den früheren Captain der Schweizer Nationalmannschaft. Basaksehir, das noch nie Meister wurde, war von der 10. bis zur 30. Runde Leader, muss sich nun aber mit dem 2. Platz sowie der Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation begnügen. (sda)


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Nadal mit neuntem Triumph in Rom

Rafael Nadal gewinnt zum neunten Mal das ATP-Turnier von Rom. Der Spanier schlägt im Final Novak Djokovic 6:0, 4:6, 6:1.

Was zunächst nach einer weiteren Demonstration Nadals im Foro Italico aussah, entwickelte sich ziemlich unerwartet doch zu einem zweieinhalbstündigen Gipfeltreffen zwischen dem spanischen Weltranglisten-Zweiten und dem serbischen Weltranglisten-Ersten. Nadal gewann den ersten Satz 6:0, und es schien, als zahlte Djokovic den Tribut für die hart erkämpften Siege gegen Juan Martin Del Potro und Diego Schwartzman in den Runden zuvor.

Doch Djokovic kämpfte sich noch einmal heran und gewann den zweiten Satz dank seinem einzigen Break zum 6:4. Erst dann liess ihn die Kondition allmählich im Stich. Nadal, der auf dem Weg in den Final bloss 13 Games abgegeben hatte und damit 23 weniger als sein Finalgegner, nahm Djokovic sogleich den Service ab und marschierte in der Folge doch noch zum ungefährdeten neunten Triumph in Rom.

Gerade noch rechtzeitig vor dem in einer Woche beginnenden French Open hat der 32-jährige Sandkönig seine Form gefunden und seinen ersten Turniersieg 2019 eingefahren. Vier seiner fünf Gegner nahm Nadal in Italiens Hauptstadt einen Satz zu null ab. In Monte Carlo, Barcelona und Madrid hatte er sich jeweils vor dem Final geschlagen geben müssen.

Pliskova erste tschechische Rom-Siegerin seit 1978

Bei den Frauen feierte Karolina Pliskova mit dem 6:4, 6:3-Finalsieg gegen die Britin Johanna Konta nicht nur den bisher grössten Sandplatz-Titel ihrer Karriere. Die ehemalige Weltranglisten-Erste ist auch die erste Tschechin seit Regina Marsikova vor 41 Jahren, die sich als Siegerin von Rom feiern lassen konnte. Dank dem 13. Turniersieg rückt Pliskova im WTA-Ranking vom 7. auf den 2. Platz vor. (sda)


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Urs Fischer und Union reicht das Remis nicht

Urs Fischer verpasst mit Union Berlin den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Berliner müssen in die Barrage, die Lift-Mannschaft Paderborn schafft den direkten Aufstieg

Der Zürcher Trainer Urs Fischer kam mit Union Berlin in der letzten Runde der 2. Bundesliga in Bochum nicht über ein 2:2 hinaus und konnte somit vom Fehltritt von Paderborn (1:3 in Dresden) nicht profitieren. Union Berlin erhält indes eine zweite Aufstiegschance. In der Barrage trifft es am 23. und 27. Mai auf den Bundesliga-Drittletzten VfB Stuttgart.

Union spielte in Bochum schwach und lag bis in die Schlussphase hinein 0:2 zurück. In Überzahl gelang mit einem Doppelschlag (83./86.) zwar noch der Ausgleich, doch der dritte Treffer fiel nicht mehr.

Gejubelt wird dafür in Paderborn, das dank der besseren Tordifferenz Zweiter blieb. Vier Jahre nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga und zwei Jahre nach der Fast-Relegation in den Amateur-Fussball steigt der Klub aus der Kleinstadt in Ost-Westfalen wieder in die höchste Liga auf.

Der Weg von Paderborn war in den letzten Jahren beispiellos. 2014 stieg der „SC“ in die Bundesliga auf, um danach zwei Mal in Folge relegiert und in die 3. Bundesliga durchgereicht zu werden. Dort schien 2017 der Abstieg in die Regionalliga und damit in die Viertklassigkeit Tatsache zu sein. Doch weil 1860 München keine Lizenz für den Profi-Fussball erhielt, blieb Paderborn drittklassig – und setzte 2017/18 und 2018/19 zum Durchmarsch zurück in die 1. Bundesliga an. (sda)


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Primoz Roglic beeindruckt die Gegner im Giro

Primoz Roglic gewinnt auch das zweite Zeitfahren des 102. Giro d’Italia. Der Slowene entscheidet die 34,8 km lange Prüfung nach San Marino für sich.

Einzig der Belgier Victor Campenaerts, seit Mitte April Inhaber des Stunden-Weltrekords, konnte einigermassen mithalten. Er verlor 11 Sekunden auf den entfesselten Roglic. Der Rest, angeführt vom Niederländer Bauke Mollema, büsste eine Minute und mehr ein.

Das Leadertrikot blieb allerdings auf den Schultern des Italieners Valerio Conti. Zumindest bis zu den Bergen kann der Römer darauf hoffen, die Maglia rosa zu behalten. Knapp zwei Minuten liegt er im Gesamtklassement noch vor Roglic. (sda)


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