Xherdan Shaqiri muss Forfait erklären

Die Schweizer Nationalmannschaft muss zum Auftakt der EM-Qualifikation am Samstag in Tiflis gegen Georgien und am Dienstag in Basel gegen Dänemark auf den verletzten Xherdan Shaqiri verzichten.

Der Offensivspieler des FC Liverpool, der zuletzt im Klub kaum mehr zum Einsatz gekommen war, leidet an einer schmerzhaften Entzündung in der Leistengegend und erklärte nach dem Zusammenzug am Montag in Zürich und einem ärztlichen Untersuch Forfait. Ein Ersatz für Shaqiri wird am Dienstag nachnominiert.

Nach Haris Seferovic, der Toptorschütze in der Nations League, ist Shaqiri der zweite gewichtige Ausfall im Ensemble von Nationaltrainer Vladimir Petkovic. Im Herbst hatte der 27-Jährige im zentralen offensiven Mittelfeld überzeugende Leistungen geboten. Beim 5:2 zum Abschluss der Nations League gegen Belgien bereitete Shaqiri in seinem 80. Länderspiel drei Tore vor. (sda)


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Erneutes Duell Federer gegen Wawrinka?

Am Masters-1000-Turnier in Miami könnte es zum neuerlichen Aufeinandertreffen zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka kommen.

Gestalten die beiden Schweizer nach einem Freilos zum Auftakt ihre Partie der 2. Runde erfolgreich, träfen die beiden wie in Indian Wells aufeinander. In der kalifornischen Wüste setzte sich Federer (ATP 5) vor einer Woche auf dem Weg in den Final in der 3. Runde gegen Wawrinka (ATP 37) klar in zwei Sätzen durch.

Damit es in Florida zum 26. Duell der beiden früheren Davis-Cup-Kollegen kommt, müssen beide ihre Auftaktpartie gewinnen. Federer trifft in der 2. Runde entweder auf den Australier Matthew Ebden (ATP 50) oder einen Qualifikanten, Wawrinka bekommt es mit dem Franzosen Pierre-Hugues Herbert (ATP 49) oder dem Serben Filip Krajinovic (ATP 103) zu tun, gegen die er beide noch nie gespielt hat.

Auch Belinda Bencic (WTA 20) geniesst in der 1. Runde ein Freilos, ehe sie gegen die Kasachin Julia Putinzewa (WTA 44) oder die Belgierin Kirsten Flipkens (WTA 56) ins Turnier startet. Vergangene Woche hatte Bencic in Indian Wells die Halbfinals erreicht. (sda)


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Schweizer Nati startet in die EM-Kampagne

Das Schweizer Nationalteam bereitet sich in Zürich auf den Start zur EM-Qualifikation vor. Am Donnerstag fliegt es nach Tiflis, wo es am Samstag auf Georgien trifft. Drei Punkte sind das Ziel.

Geographisch betrat das Schweizer Nationalteam am Montag Neuland. Nicht in Feusisberg, nicht in Lugano, und auch nicht im Renaissance-Hotel im Zürcher Industriequartier besammelte Trainer Vladimir Petkovic seine Mannschaft. Bis am Donnerstag logiert die SFV-Auswahl am Fusse des Zürcher Üetliberg im Hotel Atlantis. Trainiert wird im Stadion Letzigrund.

Man könnte den Entscheid für diesen Ort durchaus als symbolischen Akt deuten. Die Schweiz startet nämlich in eine neue Phase. Das schwierige Jahr 2018 hat dank der Qualifikation für das Finalturnier in der Nations League mit einem Höhepunkt geendet. Nun beginnt am Samstag in Georgien die EM-Ausscheidung – mit einem Kader, von dem mehr als ein Drittel im vergangenen Sommer an der WM in Russland nicht dabei gewesen war.

Petkovic spricht deswegen zwar nicht von einem Umbruch und auch nicht von einer neuen Entwicklung, die gestartet wird, doch er setzt mit seinem Aufgebot auch ein Zeichen. Spieler wie Loris Benito, Djibril Sow, Albian Ajeti oder Christian Fassnacht, die alle im Herbst ihr Debüt gaben, sind nicht mehr bloss Probables. Sie gehören nun zum Kreis, mit dem Petkovic in Zukunft plant.

Zu diesem Kreis gehört weiterhin auch Stephan Lichtsteiner. Aber Petkovic deutete an, dass sich der Captain ein Aufgebot auch beim nächsten Mal wieder mit Leistung im Klub verdienen und einen Platz in der Startformation in Georgien in den nächsten Tagen im Training erkämpfen muss. Die Zeit, in der neun oder zehn von elf Plätzen frühzeitig vergeben waren, soll vorbei sein. Petkovic: „Die Mannschaft zu benennen ist schwieriger als früher. Viele Spieler sind in Form, und ich muss in den Trainings schauen, wer zu wem passt.“

Das gilt nicht zuletzt für die Besetzung in der Offensive. Xherdan Shaqiri wurde in Liverpool in den letzten Wochen zum Kurzarbeiter degradiert. Seit Ende Januar hat er nur noch 39 Minuten gespielt. Der gesetzte Mittelstürmer Haris Seferovic fehlt wegen einer Leistenverletzung gänzlich. „Noch vor drei Wochen sah alles etwas einfacher aus“, sagte Petkovic. Dafür rücken Admir Mehmedi und Steven Zuber mit grossem Selbstvertrauen ein. Mehmedi erzielte in den letzten vier Spielen für Wolfsburg drei Tore, und Zuber traf für seinen neuen Verein VfB Stuttgart in den vergangenen fünf Partien fünf Mal.

Wer zu wem passt: Das Puzzle muss Petkovic in den nächsten Tagen auch in der Defensive noch zusammensetzen. Manuel Akanji mit Fabian Schär? Oder Akanji und Schär zusammen mit Nico Elvedi? Viererabwehr oder Dreierabwehr? „Es gibt keine fixe Idee. Wir müssen die Flexibilität pflegen“, so Petkovic.

Neues Hotel, neue Systeme, neue Fragen: Beim ersten Zusammenzug im neuen Jahr zeichnet sich der Bruch mit einzelnen Gewohnheiten ab. Mindestens in einem Punkt aber will Petkovic nichts ändern: „Wir wollen jeden Gegner dominieren und jedes Spiel gewinnen.“ Am Samstag in Georgien, beim ersten Schritt zur EM-Endrunde, die im Juni 2020 in zwölf Ländern stattfindet, ist dies nicht nur der Wille der Schweizer, sondern auch ein Imperativ: Denn in der FIFA-Weltrangliste ist der Gegner 83 Positionen schlechter klassiert. (sda)


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Thiem zieht im ATP-Ranking an Federer vorbei

Roger Federer büsst nach der Finalniederlage in Indian Wells in der Weltrangliste einen Platz ein. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger wird neu an 5. Position geführt.

Dominic Thiem machte dank seinem ersten Masters-1000-Turniersieg einen Sprung von Platz 8 auf 4. Der 25-jährige Österreicher egalisierte damit sein bisher bestes Ranking vom November 2017.

Novak Djokovic ist trotz seinem frühen Ausscheiden in der 3. Runde weiterhin unangefochten die Weltnummer 1. Der Vorsprung des Serben auf den zweitklassierten Rafael Nadal beträgt nach wie vor über 2000 Punkte.

Bencic die Nummer 20 der Welt

Bei den Frauen stiess Belinda Bencic erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder in die Top 20 vor. Die 22-jährige Ostschweizerin wird im WTA-Ranking an 20. Stelle geführt. Bencics Halbfinal-Bezwingerin Angelique Kerber verbesserte sich um vier Positionen auf Platz 4.

Den grössten Sprung machte Bianca Andreescu, die überraschende Turniersiegerin von Indian Wells. Die erst 18-jährige Kanadierin nahm das Turnier als Nummer 60 der Welt in Angriff und ist neu die Nummer 24. Die japanische Australian-Open-Siegerin Naomi Osaka, die im Achtelfinal an Bencic scheiterte, verteidigte ihre Spitzenposition erfolgreich. (sda)


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Roger Federer muss auf Titel 101 warten

Roger Federer wird am Tennisturnier in Indian Wells mit dem Ziel vor Augen abgefangen. Er verliert den hochstehenden Final gegen den Österreicher Dominic Thiem in 2:02 Stunden 6:3, 3:6, 5:7.

Die Enttäuschung liess sich Roger Federer am Ende nicht anmerken. Seinem Bezwinger gratulierte er beim Shake-Hands am Netz mit einem Strahlen auf dem Gesicht zu dessen grössten Triumph bislang. Er, Federer, habe ein grossartiges Turnier gespielt, obwohl er sich natürlich das Ende anders vorgestellt habe. „Aber“, so Federer, „Dominic (Thiem) hat grandios gespielt – und das nicht erst im Final. Er hat sich diesen Sieg verdient.“

Federer wurde in Indian Wells mit dem Ziel vor Augen von Thiem abgefangen. Der 101. Titel lag für Federer bereit. Der 37-jährige Basler gewann den ersten Satz auf überlegene Art und Weise. Zu Beginn des zweiten Satzes boten sich Federer zwei Breakmöglichkeiten (bei 1:1) zu einer frühen, womöglich vorentscheidenden Führung. Aber Dominic Thiem schmuggelte sich durch diese Phase, profitierte dann von einer kurzen Schwächephase Federers (Aufschlag und Rückhand), zog im zweiten Satz auf 4:1 davon und steigerte sich in der Folge zu einer Parforce-Leistung.

Federers Chancen

Dennoch boten sich Federer weiter Chancen, die Partie in andere Bahnen zu lenken. Er erspielte sich elf Breakbälle und nützte von denen aber nur zwei. Im Entscheidungssatz vergab Federer seine letzte Breakchance beim Stand von 4:3 und 40:30. Im gleichen Spiel brachte er sich mit falscher Schlagwahl um drei Breakmöglichkeiten hintereinander. Thiem agierte da effizienter: Er benötigte für seine drei Breaks nur vier Chancen. Beim entscheidenden Break zum 6:5 im dritten Satz punktete er vom 15:30 zum 40:30 zweimal hintereinander nach (guten) Stoppbällen Federers. Zuvor hatte der Basler mit Stoppbällen ausnahmslos und regelmässig gepunktet.

Fünfmal gewann Federer das Masters im „Tennisparadies Indian Wells“ schon – zuletzt vor zwei Jahren im Final gegen Stan Wawrinka. Vier seiner letzten fünf Finals in der Oase mitten in der Llano-Estacado-Wüste endeten für Federer aber unbefriedigend: 2014, 2015 (beide Male gegen Novak Djokovic), 2018 (gegen Juan Martin Del Potro) und nun gegen Thiem. Schon vor einem Jahr stand die Trophäe eigentlich für Federer auf dem Silbertablett bereit. Damals verlor er gegen Del Potro nach vergebenen Matchbällen bei eigenem Aufschlag im Tiebreak des Entscheidungssatzes.

Die damalige Niederlage, die erste nach zuvor 21 Siegen de suite, führte zum Bruch in Federers Saison. Die Qualität seiner Ergebnisse sank, Turniersiege wurden seltener. Der Federer-Clan hofft nun, dass die neuerliche Finalniederlage in Kalifornien nicht wieder wie ein Bremsklotz für den weiteren Saisonverlauf wirkt.

19 Turniere, 19 Sieger

Thiems Finalerfolg führte zu einem Novum auf der Männer-Tour: Zum ersten Mal überhaupt endeten die ersten 19 Turniere eines Tennisjahres mit 19 verschiedenen Siegern. Thiem bewertete seinen ersten Masters-1000-Triumph als „fast so wertvoll wie ein Grand-Slam-Sieg“. „Unreal gut“ habe er gespielt, so Thiem weiter. Der 25-Jährige, vor vier Jahren Gewinner des Jubiläumsturniers „100 Jahre Swiss Open Gstaad“ stösst dank des Triumphs in der Weltrangliste auf Platz 4 vor und verdrängt Federer auf die 5. Position. (sda)


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Bianca Andreescu schreibt Geschichte

Die erst 18-jährige Kanadierin Bianca Andreescu (WTA 60) schreibt in Indian Wells Tennisgeschichte. Sie feiert ihren ersten Turniersieg gleich an einem Premium-Event.

Den hochstehenden Final gegen die 31-jährige Deutsche Angelique Kerber, die in den Halbfinals die Siegesserie von Belinda Bencic gestoppt hatte, gewann Bianca Andreescu in 2:18 Stunden mit 6:4, 3:6, 6:4. Im Entscheidungssatz geriet Andreescu mit einem Break 2:3 in Rückstand. Anschliessend folgte eine vehemente Reaktion mit zwei Breaks in Folge (zum 3:3 und 5:3). Die ersten drei Matchbälle bei eigenem Aufschlag konnte Andreescu noch nicht nützen, stattdessen beendete sie die Partie wenig später mit einem weiteren Aufschlag-Durchbruch.

Nur Martina Hingis, Serena Williams und Monica Seles triumphierten im „Tennisparadies Indian Wells“ noch jünger als Andreescu. Die Kanadierin mit rumänischen Wurzeln hatte es mittels einer Wildcard ins Turnier geschafft. Sie bestritt erstmals ein Turnier dieser Grössenordnung. In der Startrunde stand sie gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu am Rand einer Niederlage (1:3-Rückstand im dritten Satz). Anderthalb Wochen später gewann sie das Turnier, was sie in der Weltrangliste auf Platz 24 nach vorne spülen wird.

Andreescus Sturmlauf Richtung Spitze begann indessen nicht erst in Indian Wells – und die Kanadierin wird nicht als Zufallssiegerin in die Geschichte eingehen. Ganz im Gegenteil: Sie wird in Zukunft mit ihrer kraftvollen Spielweise vorne mitreden.

Andreescu begann das Jahr als Nummer 178 der Welt. Letzten Herbst gehörte sie noch nicht zu den Top 300. Seit dem Jahreswechsel feierte sie auf allen möglichen Turnierstufen (Futures, Challengers, Qualifikationen, WTA-Turniere) 28 Siege – mit Abstand die meisten aller Spielerinnen. Sie besiegte dabei zehn Top-50-Spielerinnen und drei Top-Ten-Stars. Vor dieser Saison hatte Andreescu erst eine Top-50-Spielerin geschlagen. (sda)


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Di Maria brilliert im "Classique"

Paris Saint-Germain setzt sich einmal mehr im „Classique“ gegen den Rivalen Marseille durch. Angel Di Maria sichert den 3:1-Heimsieg in der 29. Ligue-1-Runde mit zwei Toren und einer Vorlage.

Marseille muss weiter auf den ersten Sieg gegen PSG seit November 2011 warten. Den Südfranzosen gelang zwar nur Sekunden nach der Pause durch Valère Germain das 1:1. Doch danach hatte Di Maria, der schon das 1:0 von Kylian Mbappé vorbereitet hatte, zwei grosse Auftritte. In der 55. Minute traf er aus spitzem Winkel zum 2:1 und elf Minuten später mit einem Freistoss aus knapp 30 Metern zur endgültigen Entscheidung.

Unmittelbar vor dem Freistoss hatte Marseilles Goalie Steve Mandanda für ein Handspiel ausserhalb des Strafraums die Rote Karte gesehen. Sein Ersatz, Yohann Pelé, war kaum auf dem Feld, da musste er schon den Ball aus dem Netz holen. In der Nachspielzeit konnte er sich dann mit einem gehaltenen Penalty auszeichnen.

Resultate und Tabelle:

Paris Saint-Germain – Marseille 3:1 (1:0). – 47’000 Zuschauer. – Tore: 45, Mbappé 1:0. 46. Germain 1:1. 55. Di Maria 2:1. 66. Di Maria 3:1. – Bemerkungen: 62. Rote Karte gegen Marseilles Goalie Mandanda (Handspiel). 94. Marseilles Goalie Pelé hält Penalty von Mbappé.

Die restlichen Partien der 29. Runde. Freitag: Nice – Toulouse 1:1. Lille – Monaco 0:1. – Samstag: Angers – Amiens 0:0. Caen – Saint-Etienne 0:5. Guingamp – Dijon 1:0. Nîmes – Strasbourg 2:2. – Sonntag: Lyon – Montpellier 3:2. Reims – Nantes 1:0. Bordeaux – Rennes 1:1.

1. Paris Saint-Germain 28/77 (86:16). 2. Lille 29/57 (45:24). 3. Lyon 29/53 (50:35). 4. Marseille 29/47 (45:38). 5. Saint-Etienne 29/46 (41:34). 6. Reims 29/46 (31:27). 7. Montpellier 29/42 (40:34). 8. Rennes 28/41 (39:36). 9. Nice 29/41 (21:29). 10. Strasbourg 29/39 (45:35). 11. Nîmes 28/37 (40:42). 12. Angers 29/36 (33:33). 13. Bordeaux 29/34 (28:31). 14. Toulouse 29/32 (28:43). 15. Nantes 28/31 (31:35). 16. Monaco 29/30 (30:44). 17. Amiens 29/29 (24:43). 18. Guingamp 29/22 (19:51). 19. Dijon 29/21 (21:46). 20. Caen 29/20 (23:44). (sda)


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Messi schiesst Barcelona zum Sieg

Dank dem überragenden Lionel Messi kommt der FC Barcelona in der spanischen Meisterschaft zum vierten Sieg in Folge und festigt in der 28. Runde seine Leaderposition.

Messi trug zum 4:1-Sieg bei Betis Sevilla drei Tore bei. Der Argentinier traf zunächst mit einem fantastischen Freistoss und Sekunden vor der Pause nach einem Doppelpass mit Luis Suarez. In der 85. Minute sorgte er in seinem 674. Einsatz für Barcelona für den Schlussstand.

Dem FC Barcelona gelang damit die Revanche für das 3:4 gegen Betis Mitte November. Es ist bis heute die letzte Niederlage der Katalanen in der Meisterschaft.

Resultate und Tabelle:

Betis Sevilla – FC Barcelona 1:4 (0:2). – 54’172 Zuschauer. – Tore: 18. Messi 0:1. 45. Messi 0:2. 63. Suarez 0:3. 82. Loren 1:3. 85. Messi 1:4.

Die restlichen Partien der 28. Runde. Freitag: San Sebastian – Levante 1:1. – Samstag: Huesca – Alaves 1:3. Real Madrid – Celta Vigo 2:0. Athletic Bilbao – Atlético Madrid 2:0. Leganes – Girona 0:2. – Sonntag: Eibar – Valladolid 1:2. Espanyol Barcelona – FC Sevilla 0:1. Valencia – Getafe 0:0. Villarreal – Rayo Vallecano 3:1.

1. FC Barcelona 28/66 (73:27). 2. Atlético Madrid 28/56 (39:19). 3. Real Madrid 28/54 (49:32). 4. Getafe 28/46 (36:24). 5. Alaves 28/44 (31:31). 6. FC Sevilla 28/43 (47:36). 7. Valencia 28/40 (30:23). 8. Betis Sevilla 28/39 (32:36). 9. Athletic Bilbao 28/37 (28:31). 10. San Sebastian 28/36 (33:33). 11. Eibar 28/35 (36:38). 12. Girona 28/34 (31:37). 13. Espanyol Barcelona 28/34 (32:41). 14. Leganes 28/33 (27:34). 15. Levante 28/31 (38:49). 16. Valladolid 28/29 (23:39). 17. Villarreal 28/29 (32:36). 18. Celta Vigo 28/25 (36:47). 19. Rayo Vallecano 28/23 (30:51). 20. Huesca 28/22 (28:47). (sda)


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Schlagerspiel in Athen abgebrochen

Das griechische Spitzenspiel zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus wird in der 70. Minute beim Stand 1:0 für Piräus abgebrochen.

Zuvor hatten sich Hooligans ausserhalb des Athener Olympiastadions Zusammenstösse mit der Polizei geliefert.

Die Beamten setzten Tränengas ein, das vom Wind ins Stadion geweht wurde. Tausende Fans flohen von den Tribünen. Viele von ihnen bewegten sich rund um das Spielfeld.

Daraufhin unterbrach der deutsche Schiedsrichter Marco Fritz das Spiel zunächst und brach es schliesslich wegen Sicherheitsbedenken ab, wie das Staatsfernsehen (ERT-Sport) berichtete. Bereits in der ersten Hälfte musste die Partie für etwa zehn Minuten unterbrochen werden, weil einige Hooligans Menschen auf der Trainerbank von Olympiakos attackierten. In Griechenland ist es üblich, dass viele Topspiele von internationalen Unparteiischen geleitet werden.

Der griechische Fussball wird seit Jahren von Gewalt erschüttert. 2018 musste die Meisterschaft der Superliga für mehrere Wochen nach Ausschreitungen unterbrochen werden. (sda/dpa)


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Liverpool setzt sich an die Tabellenspitze

Liverpool profitiert davon, dass Manchester City an diesem Wochenende in der Meisterschaft nicht zum Einsatz kommt und setzt sich mit einem Spiel mehr wieder an die Spitze der Premier League.

Obwohl der FC Liverpool Mitte der Woche in München in der Champions League im Einsatz gestanden hatte, setzte Trainer Jürgen Klopp auch beim 2:1-Sieg bei Fulham mehr oder weniger auf die bewährten und in den letzten Wochen forcierten Kräfte. Der Meistertitel, der erste seit 1990 hat höchste Priorität. Xherdan Shaqiri musste ein weiteres Mal auf der Bank Platz nehmen. Der Schweizer Internationale hat in den letzten Wochen in der Hierarchie einige Plätze verloren. Offensivspieler wie Divock Origi oder Daniel Sturridge wurde gegen Fulham eingewechselt, Shaqiri nicht.

Die entscheidende Figur für Liverpool war aber Sadio Mané, mit neun Toren der zuverlässigste Liverpooler Goalgetter im 2019. Der Senegalese schoss in der 26. Minute nach einem sehenswerten Doppelpass mit Roberto Firmino das 1:0 und provozierte den Penalty, den James Milner in der 81. Minute zum 2:1 verwertete. Dazwischen führte ein Fehler des ansonsten so sicheren niederländischen Abwehrchefs Virgil van Dijk zum Ausgleich durch dessen Nationalmannschafts-Kollegen Ryan Babel.

Manchester City, das nun zwei Punkte Rückstand auf Liverpool hat, spielt seinen Match der 31. Runde am 24. April. Ein Selbstläufer wird jene Partie aber nicht: Die Mannschaft von Pep Guardiola tritt dann beim Stadtrivalen Manchester United an.

Resultate und Tabelle:

Fulham – Liverpool 1:2 (0:1). – 25’043 Zuschauer. – Tore: 26. Mané 0:1. 74. Babel 1:1. 81. Milner (Foulpenalty) 1:2. – Bemerkungen: Liverpool ohne Shaqiri (Ersatz).

Die restlichen Partien der 31. Runde. Samstag: Bournemouth – Newcastle United 2:2. Burnley – Leicester City 1:2. West Ham United – Huddersfield Town 4:3. – Sonntag: Everton – Chelsea 17.30. – Mittwoch: Manchester United – Manchester City 21.00.

1. Liverpool 31/76 (70:18). 2. Manchester City 30/74 (79:21). 3. Tottenham Hotspur 30/61 (57:32). 4. Arsenal 30/60 (63:39). 5. Manchester United 30/58 (58:40). 6. Chelsea 29/57 (50:31). 7. Wolverhampton 30/44 (38:36). 8. Watford 30/43 (42:44). 9. West Ham United 31/42 (41:46). 10. Leicester City 31/41 (40:43). 11. Bournemouth 31/38 (43:56). 12. Everton 30/37 (41:42). 13. Newcastle United 31/35 (31:40). 14. Brighton & Hove Albion 29/33 (32:42). 15. Crystal Palace 30/33 (36:41). 16. Southampton 30/30 (34:50). 17. Burnley 31/30 (35:59). 18. Cardiff City 30/28 (27:57). 19. Fulham 31/17 (29:70). 20. Huddersfield Town 31/14 (18:57). (sda)


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